Die Frauen 1 bezwangen die SG Kunstadt-Weidhausen 37:21 (18:9). Trainer Marcus Grüßner ist angetan vom Leistungsstand seiner Mädels.

Es könnte derzeit kaum besser laufen für die Handballerinnen des SC 04 Schwabach. Der 37:21 (18:9)-Heimsieg über die SG Kunstadt- Weidhausen, vor allem aber die Art und Weise, wie er am Samstagabend in der Goldschlägerhalle heraus gespielt worden ist, macht deutlich, welche Entwicklung die Mädchen in den vergangenen Monaten genommen haben.

Im Hinspiel 18:17

Die Schwabacher Handballerinnen hatten zwar auch das Hinspiel in Burgkunstadt gewonnen, allerdings habe, so Trainer Marcus Grüßner, das knappe Resultat von 18:17 da schon angedeutet, auf welch schmalem Grat die Mannschaft sich in den folgenden Wochen bewegen würde. Nacheinander gingen schließlich die nächsten Partien gegen die Drittliga-Reserve des ESV 27 Regensburg II, den Post-SV Nürnberg und Sulzbach-Rosenberg verloren. „Das war damals keine leichte Situation für uns“, erinnerte sich der Übungsleiter.

Doch die Mädchen arbeiteten akribisch weiter und zogen sich selbst aus dem Sumpf. Die gute Abwehrarbeit sollte schließlich auf Dauer zum Erfolg führen, gepaart mit der individuellen Klasse der Spielerinnen. Auch an der Person Amelie Rapke lässt sich diese positive Entwicklung festmachen. Sie ist längst wieder auf einem guten Weg, wie ihre neun Tore vom Samstag zeigten. Verletzung und berufliche Verpflichtungen haben an ihrer Form genagt. Nicht nur wegen ihrer Trefferquote lieferte sie am Samstag „eine ganz starke Leistung ab. Wir können froh sein, dass wir sie in der Restsaison in Topform haben werden“, freute sich Trainer Marcus Grüßner. Zudem war auch die Abwehr absolut sattelfest mit zwei Torhüterinnen, auf die man sich verlassen könne.

Die Schwabacher Handballerinnen haben ihre Position in der Spitzengruppe der Landesliga Nord gefunden, rangieren mit zwei Punkten Rückstand gegenüber dem Tabellenzweiten HSG Mainfranken auf Rang drei. Vier Punkte sind es auf Tabellenführer ESV Regensburg II, der die SC-04-Damen am kommenden Samstag zum Topspiel der Landesliga Nord erwartet.

Überhaupt stehen nun nacheinander die Spiele gegen die drei gegnerischen Mannschaften (Regensburg II, Post-SV Nürnberg und Sulzbach-Rosenberg) an, gegen die man in der Vorrunde allesamt verloren hatte. Als große Belastung für sich und seine Spielerinnen sieht Marcus Grüßner diese drei nun anstehenden Spiele allerdings nicht, vielmehr sind es „Herausforderung,es in der Rückrunde besser zu machen!“

Es spielten:

Alexandra Lorber, Miriam Schneider (beide Tor), Sara Czöppan (4), Amelie Rapke (9), Antonia Wälzlein (2), Christina Dornisch, Melanie Häusler (2/1), Melanie Bludau (5), Mira Schlegl , Clara Fleiter (2), Andrea Lehner (3), Elena Lubach (7/3)