Angenehmer Arbeitssieg: Auch ohne Top-Torjägerin werden die Frauen 1 gegen Forchheim ihrer Favoritenrolle gerecht.

Am Ende stand es 29:22 (14:11) fürs Heimteam, für die Handball- Frauen des SC 04 Schwabach. Die im Tabellenkeller hängenden Gegnerinnen vom HC Forchheim hätten wohl einen ganz besonderen Tag erwischen müssen, um die Schwabacherinnen ernsthaft in Gefahr zu bringen. SC-04-Coach Marcus Grüßner hatte am Samstagabend „schon relativ früh gemerkt, dass wir unserer Favoritenrolle gerecht werden“.

Dabei fehltedie zweitbeste Torjägerin der Landesliga Nord, Elena Lubach, kurzfristig. Der Ausfall wurde aber gut kompensiert: „Alle, die reinkamen, haben ihre Leistung abgerufen“, lobt Grüßner. So sprang unter anderem Clara Fleiter, vermeintlich eine Spielerin aus der zweiten Reihe, mit sechs Toren in die Bresche. Gewohnt treffsicher zeigte sich Amelie Rapke mit ebenfalls sechs Treffern. Antonia Wälzlein und Melanie Bludau steuerten jeweils fünf Tore zum Sieg bei.

So war Trainer Grüßner „insgesamt zufrieden“ und hatte nur in der Abwehr einige Unachtsamkeiten ausgemacht. Der Blick geht jetzt in Richtung Spitzenduell gegen die HSG Mainfranken. Nach einem spielfreien Faschingswochenende wird dieses Heimspiel zeigen, ob man zum Saisonende hin ganz oben angreifen kann. Für die Aufstiegsrelegation wäre Platz 2 nötig, die punktbeste Mannschaft aus Regensburg, da ist sich Grüßner relativ sicher, werden die Verfolger-Teams kaum mehr einholen können.

Deshalb tut Grüßner die knappe Heimniederlage vom 1. Februar gegen den derzeit zweitplatzierten Nürnberger Post SV immer noch weh – geht gegen Mainfranken noch so ein Vier-Punkte-Spiel verloren, dann dürfte Platz 2 langsam aber sicher aus der Reichweite entschwinden.

Es spielten:

Schneider (Tor), Lorber (Tor), Czöppan (1), Rapke (6), Wälzlein (5; 2/2), Dornisch (3), Roser, Häusler (2), Bludau (5), Schmidpeter, Fleiter (6), Lehner

Impressionen vom Spiel gegen den HC Forchheim: