Die Handballerinen des SC 04 Schwabach mussten am Samstag eine klare Niederlage beim Klassenprimus ESV Regensburg II einstecken. Das Spitzenspiel ging mit 32:23 verloren.

Coach Marcus Grüßner war aber nicht unzufrieden mit seinen Spielerinnen. „Wir haben verdient verloren, das muss man ehrlich sagen. Regensburg ist aber sehr gut besetzt, auf allen Positionen. Die werden nicht mehr viele Punkte abgeben“, so die Analyse. Man hätte nur dann eine Chance gehabt, so Grüßner, wenn alles perfekt gelaufen wäre.

Das war nicht der Fall, auch weil die Schwabacherinnen früh einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Die erste Halbzeit ging mit acht Punkten Abstand verloren. So sah Trainer Grüßner die zweite Halbzeit, in der man nur ein Tor weniger machte als der Gegner, durchaus positiv. Besonders gut hat ihm Mira Schlegel mit ihrer guten Wurfquote von Rechtsaußen gefallen. Außerdem: „Wir haben Moral gezeigt und uns nicht aufgegeben. Das können wir mitnehmen.“ Neben anfänglicher Abschlussschwäche machte den Frauen auch das Harz zu schaffen. Es sorgt dafür, dass der Ball griffiger wird. Wenn man es aber nicht gewohnt ist, kann es irritieren. Die jeweilige Heimmannschaft entscheidet in der Landesliga, ob Harz benutzt wird oder nicht – Regensburg macht es, Schwabach nicht. „Aber das soll keine Ausrede sein“, betont Grüßner, „wir hätten wohl auch ohne Harz verloren.“ Durch die Niederlage ist man in der Tabelle auf Platz Vier abgerutscht. Das soll sich aber, geht es nach Grüßner, schon nächste Woche wieder ändern, wenn man den drittplazierten Nürnberger Postsportverein zu Gast hat.

Bei den Handball-Herren der 04er setzte es am Samstag eine bittere Niederlage: Beim ESV Flügelrad musste man sich mit 23:22 sehr knapp geschlagen geben. Schwabach steht trotzdem weiter an der Spitze der Oberliga-Tabelle. Allerdings nicht im Viertelfinale des Amateurpokals des Deutschen Handballbunds: Als bayerischer Pokalsieger vertraten die Schwabacher ihr Bundesland gestern im Achtelfinale gegen TuS Helmlingen. Das Spiel ging mit 31:24 verloren – damit ist der Traum vom Pokalsieg leider ausgeträumt.

Es spielten:

Lorber, Alexandra (Tor), Schneider, Miriam (Tor), Czöppan, Sara (10/0), Rapke, Amelie (6/2), Wälzlein, Antonia, Dornisch, Christina, Häusler, Melanie (2/0), Bludau, Melanie (2/0), Schmidpeter, Bettina, Schlegl, Mira (3/0), Fleiter, Clara (1/0), Lehner, Andrea (3/0), Lubach, Elena (6/1)