Spieltag Nummer Fünf steht an in der Fußball-Landesliga Nordost. Das heißt, so langsam kristallisiert sich heraus, wie die Kräfteverhältnisse in dieser Saison aussehen könnten. Der SC 04 Schwabach tritt heute Abend (19 Uhr) zuhause gegen den FSV Stadeln an, der SC Großschwarzenlohe in Wendelstein gegen den FC Vorwärts Röslau. Die Vorzeichen gleichen der Situation in der vergangenen Saison: Schwabach schaut nach oben, Großschwarzenlohe will (und muss) Punkte gegen den Abstieg sammeln.

SC-04-Trainer Jochen Strobel und sein Team gehen mit breiter Brust in die Partie gegen Stadeln, die in vier Spielen bislang vier Siege einfahren konnten und deshalb gemeinsam mit den ambitionierten und finanzkräftigen Kickers aus Selb an der Tabellenspitze stehen. Das stellt die üblichen Verhältnisse auf den Kopf, handelt es sich doch bei beiden Vereinen um Aufsteiger. Während aber mit Selb im Aufstiegskampf zu rechnen sein dürfte, ist das bei Stadeln noch nicht so klar.

„Die werden auch von der Euphorie getragen gerade“, so Coach Strobel, seien aber durchaus „schlagbar“. Zumal die Schwabacher zuhause bislang eine Bank sind – mit Siegen gegen Erlangen-Bruck und Kornburg. Heimsieg Nummer Drei soll also heute folgen: „Irgendwann muss Stadeln das erste Mal verlieren, warum nicht gleich gegen uns“, schmunzelt Strobel, der kadertechnisch aus dem Vollen schöpfen kann.

Die Niederlage in der Vorwoche bei Jahn Forchheim macht Strobel dabei keine großen Sorgen, im Gegenteil: „Wir müssen nur unsere Chancen auch in Tore ummünzen – so hätten wir auch letzte Woche gewonnen.“ Schnelles Kombinationsspiel ist für den Trainer das Mittel zum Erfolg gegen einen „kompakt und sehr tief stehenden Gegner“ aus Stadeln. „Es wird eine harte Nuss, aber wir wollen sie knacken.“