Die „Erste“ und die „Vierte“ steigen auf.

Zwei Meistertitel, vier Mal Klassenerhalt und ein Abstieg. Das ist die Bilanz der Tischtennisabteilung des SC 04 Schwabach am Ende einer ereignisreichen Saison 2018/19.

Vom ersten Spiel an äußerst souverän agierten die Herren der ersten Mannschaft. Die Meisterschaft und der Aufstieg war dem SC 04 Schwabach bereits vor dem letzten Spiel gegen den Tabellendritten aus Altenberg sicher. Trotzdem zeigte die Mannschaft nochmals eindrucksvoll, welche Leistungsfähigkeit in ihr steckt und gewann bei nur vier Satzverlusten klar mit 9:0 gegen eine der stärksten Mannschaften der Bezirksliga Ost.
Nachdem man in der vergangenen Saison aufgrund vieler Verletzungen den Abstieg aus der Bezirksoberliga hinnehmen musste, haben sich in dieser Saison alle Spieler gegenseitig zu starken Leistungen im Training und in den Punktspielen motiviert. Den Herausforderungen, die die kommende Saison in der BOL bringen wird, sehen jedoch alle Spieler mit Vorfreude entgegen. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit, Moral und starken Doppelleistungen will man sich wieder in der Bezirksoberliga etablieren.

Für die zweite Mannschaft heißt es dagegen Abschied nehmen von der Bezirksliga Gruppe 2 Ost. Nach ein paar unglücklichen Spielen in der Vorrunde und dem vorletzten Platz in der Tabelle konnte man den Aufschwung durch personelle Veränderungen (Umstellungen und Spielerwechsel mit der dritten Mannschaft) nicht in die Rückrunde mitnehmen. Dennoch blieb es bis zum letzten Spieltag offen, ob die Mannschaft den Klassenerhalt aus eigener Kraft schafft. Rechnerisch wäre es möglich gewesen, allerdings hätte es hierzu einen Sieg gegen den Rangzweiten Wolframs-Eschenbach gebraucht. Das Wunder ist allerdings ausgeblieben. Das Ziel für nächste Saison heißt jetzt Wiederaufstieg.

Die dritte Herrenmannschaft startete in der Saison 2018/19 in der Bezirksklasse B. Zwar hatte man in der Vorsaison die nächsthöhere Liga (vormals 1. Kreisliga) über den Weg der Relegation halten können, jedoch wusste man bereits im Vorfeld, dass ein Klassenerhalt in der neuen Formation schwer werden würde. Daher entschloss man sich, das Team eine Liga unterhalb der Vorsaison zu melden. Rückblickend war dies eine richtige Entscheidung. Mit einem dritten Platz und 19:7 Punkten konnte die „Dritte“ hervorragend in der Liga mithalten. Hervorzuheben sind die Leistungen im vorderen und mittleren Paarkreuz von Jörg Ebersold, Helmut Räthe und Felix Rosenberger.

Eine Liga niedriger ging es acht Monate lang richtig heiß her. Mit 15 Siegen und nur einer Niederlage hat der SC 04 Schwabach IV sich die Meisterschaft erspielt. In der Hinrunde noch ungeschlagen, musste man sich in der Rückrunde nur dem Zweitplatzierten der Bezirksklasse C Ost 2 beugen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung vom erfahrensten Spieler der Mannschaft, Franz Koch. Mit 21:1 in den Einzeln bewies er, dass er weiterhin ein gefährlicher Gegner für viele Mitstreiter in seiner Liga ist. Mit Spannung wird die kommende Saison und die neue Herausforderung eine Liga höher erwartet. Ganz besonders natürlich das Derby gegen die Herren der „Dritten“.

Durchwachsen! Die Saison hatte Licht und Schatten für die fünfte Herrenmannschaft, und genauso fühlte es sich für die Spieler auch an. Mit der Qualifikation als Dritter zur Topgruppe der Bezirksklasse D gelang eine erfolgreiche Vorrunde. Mit den Siegen gegen Wolkersdorf und Roth konnte man in der Topgruppe sogar beide Kontrahenten der Vorrunde schlagen. Dass man aber gegen die Mannschaften aus dem Raum Fürth und Umgebung leer ausging, darf wohl eher zur Schattenseite der Saison gezählt werden.

Auch die Jugend zeigte eine ehrbare Leistung und konnte mit einem guten dritten Platz die Liga halten. Theoretisch. Durch den altersbedingten Abgang der Nummer eins der Mannschaft will man kommende Saison die Spieler neu organisieren. Geplant ist, mindestens eine Liga niedriger mit der nächsten, deutlich jüngeren Generation zu starten.

Ganz vorbei ist die Saison aber dennoch nicht. Lena Böhm qualifizierte sich für die Bayerischen Minimeisterschaften am 5. Mai in Wackersdorf. Dort spielt sie um die Quali für die Deutschen Meisterschaften. Timo und Jonas Brandmeyer zeigten ebenfalls eine gute Leistung und erzielten einen dritten Platz, beziehungsweise erreichten das Viertelfinale.