Keine Punkte zum Saisonabschluss

Was sich in der Überschrift recht hart anhören mag, kann in der Realität relativ gelassen betrachtet werden. Denn bereits vor Anpfiff des Heimspiels gegen Falkenheim war die Tabellensituation geklärt und die Goldschlägerinnen hatten sich fest auf dem zweiten Tabellenplatz verankert.

Sowohl Platz eins, als auch Platz drei lagen in ungreifbarer Ferne. Dadurch, dass das letzte Saisonspiel sozusagen ein reines „Schaulaufen“ darstellte, ergab sich hieraus auch Spielraum für diverse Experimente.

So kam es durchaus vor, dass Spielerinnen auf sonst eher ungeliebten Positionen hineinschnuppern konnten. Es erscheint nur logisch, dass in solchen Konstellationen nicht alles funktionieren kann! Erstaunlicherweise wurden aber überwiegend viele, einfache technische Fehler begangen, sodass kaum ein geregelter Spielfluss entstehen konnte. So kam es auch, dass die SG-Mädels früh einem Rückstand hinterherlaufen musste. (Halbzeit 6:9)

Im Laufe von Hälfte zwei gelangen dann wieder gute Aktionen und die Heimmannschaft konnte bis auf einen Treffer Unterschied aufschließen. (10:11)  Anschließend machten sich allerdings wieder die Personalprobleme im Rückraum bemerkbar. Daraus ergaben sich wieder die bereits oben beschriebenen Konstellationen. (Endstand 12:16)

Möchte man sich nun auf eine Fehlersuche begeben, könnte man zig Gründe herausfiltern. Jedoch ist dies nach einer sehr guten (trotz des Ausfalls von Leistungsträgerin R. Burkhardt) Saison überhaupt nicht von Nöten. Blickt man nun auf die vergangenen Saisons zurück, ist eindeutig ein positiver Trend zu verzeichnen. Über Platzierungen im Tabellenmittelfeld hinweg ist man als Vizemeister wiederzufinden. Ebenfalls ist das Erreichen des Final Four´s im Bezirkspokal ein großer Erfolg! Dies spricht für eine sehr gute Entwicklung der Mädels und bereitet bereits Vorfreude auf die kommende Spielzeit.

Es spielten:

Kugler, Holstein (beide Tor), Spachmüller (3/1), Ullmann, Hager (1), Lehner (2), Walther, Seitz (1),  Götz (4/1), Scholwin , Geiger (1), Schöller