| Tischtennis Erfolg der anderen Art?! |
|
|
|
Am 9. Februar fand in Erlangen der Mittelfränkische Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ statt. Dieser Wettbewerb startete in seine 31. Auflage. 1990 war der Wettbewerb so groß geworden, dass ein Umzug in die Heinrich-Lades-Halle neben dem Rathaus in der Stadtmitte erforderlich wurde. Über 2000 Schüler und Jugendliche haben bisher am Wettbewerb in Erlangen teilgenommen.
Diesmal bewarben sich 144-findige Köpfe aus Mittelfranken, zwischen 9 und 21 Jahren mit 74 Arbeiten um die zahlreichen Preise und Praktika. Einer davon, Jonas Schober von der 2. Jungen-Mannschaft des SC 04 Schwabach. Bei seinem Projekt "Die Tischtenniszählung in ProfiLab" handelt es sich um die Entwicklung einer elektronischen Tischtennis-Ergebnis-Anzeige für die Schiedsrichter, welche nicht nur den Spielstand anzeigen, sondern noch vieles mehr kann. „ Zehn zu Fünf für den Heimspieler – Elf zu Fünf – Sieg“, so etwas hört man oft in Tischtennishallen, doch so einfach wie das da steht, ist es nicht. Der Sport Tischtennis hat ein nicht gerade unkompliziertes Zählsystem, dies lässt sich darauf zurückführen, dass sowohl die Zählung eines einzelnen Spieltisches, als auch die Kombination von mehreren Spieltischen berücksichtigt werden muss, der Aufschlag wechselt und noch vieles mehr. Jonas und sein Team vom AKG wollten testen, ob sich diese komplette Zählung mit einer Software programmieren lässt. Allein in dem oberen Beispiel müsste das Programm sowohl erkennen, für wen nun der Punkt war, als auch das ein Spieler gewonnen hat. Der Jury war das Projekt den ersten Platz in der Kategorie „Mathematik / Informatik Einzelarbeiten“ wert. Für Jonas ein unerwarteter Erfolg mit Preisgeld und Einladung zum Landeswettbewerb. Beim Landeswettbewerb soll die Elektronik tatsächlich gebaut und vorgestellt werden. Gut möglich, dass sie dann in der Turnhalle des SC 04 ausprobiert wird.
|


