Herren I BOL am 27.02.2010 gegen Gunzenhausen Drucken E-Mail

Deftige Niederlage gegen Gunzenhausen

Nach einer über 60 Minuten sowohl im Angriff als auch besonders in der Abwehr desolaten Leistung fast des gesamten Teams stand unter dem Strich eine happige 23:33 Niederlage gegen den Abstiegskanditaten Gunzenhausen, der bis dato gerade einmal 6 Punkte auf dem Konto hatte, zu Buche.

„Wenn eine Mannschaft 60 Minuten praktisch ohne Abwehr und Torhüter spielt, dann kommt am Ende so ein Ergebnis zustande“, bilanzierte ein sichtlich frustrierter Trainer Georg Lutsch.

Meine Mannschaft hat in diesem Spiel alles das vermissen lassen, was sie ab und zu auszeichnet. Einsatzwillen und mannschaftliche Geschlossenheit waren an diesem Abend ein Fremdwort für die SG-ler.

Bereits in der Anfangsphase gelang den Nadelstädtern so gut wie gar nichts. Haarsträubende Abwehrfehler und Torhüter, die an diesem Tag den Namen nicht verdienten, brachten die SG bereits in der Anfangsphase auf die Verliererstraße. Gegen die rustikal einsteigenden und einsatzfreudigen Gastgeber war nach 10 Minuten beim Stande von 7:2 die Messe bereits gelesen.

Auch im weiteren Verlauf des Spieles dasselbe Bild. Immer wieder kamen die Gunzenhausener zu leichten Gegentoren und bereits bei Halbzeit war der Vorspung der Gastgeber auf 19:10 Tore angewachsen.

Auch im 2. Spielabschnitt dasselbe Bild. Kein Aufbäumen der Mannschaft, zu viele leichte Fehler und so gelang es der Truppe nicht näher heranzukommen. Eine kurze Phase in der die Torhüter sich auszeichnen konnten, verlief aber ebenso im Sande wie die Schlußphase. Die Gastgeber konnten ihren Vorsprung wieder auf 10 Tore ausdehnen und fuhren so einen verdienten und auch in dieser Höhe verdienten Sieg ein.

Wenn es der Mannschaft nicht gelingt in den nächsten Spielen wieder als eine Einheit aufzutreten, wird sie noch manch böse Überraschung erleben. Zwar waren einige Schwabacher Spieler angeschlagen, aber das darf keine Entschuldigung für so eine Leistung sein. S. Zschunke, der durch eine Zerrung gehandicapt war, versuchte wenigstens dagegenzuhalten, aber bei so wenig Unterstützung durch seine Mannschaftskameraden stand auch er auf verlorenem Posten.

Fazit dieses Spieles : Ohne die entsprechende Einstellung und einen unbedingten Willen zum Sieg geht auch gegen andere Mannschaften herzlich wenig, vor allem wenn am Wochenende der Tabellendritte Zirndorf seine Visitenkarte in Schwabach abgibt, ist eine Steigerung um 100 Prozent notwendig, will man nicht auch hier böse unter die Räder kommen.

Die SG spielte mit : Falkner, Juric (Tor), Zschunke (6/1), Scherbel (5/4), Krätzig (4), Gögelein (3), Mari (2), Götz (2), Lutsch (1), Nester, Schweiger, Reichel

 
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