Damen am 17.12.2011 gegen Altenfurt Drucken E-Mail

Zur Pause war die Messe bereits gelesen

Handballfrauen der SG Schwabach/Roth schlugen Altenfurt mit 32 : 22 Toren

„Farbiges Spiel“

Die Vorrundenbilanz kann sich wirklich sehen lassen für einen Aufsteiger. Mit 16:2 Punkten schließen die Handballerinnen der SG Schwabach/Roth das Jahr ab, nachdem sie sich beim TSV Altenfurt mit 32:22 (20:10) durchgesetzt haben. Sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten 1. FC Nürnberg 2 hat das Team von Trainer Richard Dittrich inzwischen.

Das Gastspiel in Altenfurt war freilich kein Selbstläufer, denn die Hausherrinen waren stärker, als es ihr derzeitiger achter Tabellenplatz vermuten läßt. Die Anfangs phase war sehr ausgeglichen, und erst nach einigen Minuten konnten sich die Schwabach/Rotherinnen auf 7:3 und dann auf 10:3 absetzen.

Obwohl die Altenfurterinnen gut mithielten, war das Spiel angesichts einer 20:10 Zwischenbilanz zur Halbzeit fast schon entschieden.

Allerdings lief auch bei den Gästen nicht alles optimal. Vor allem in der Abwehr gingen sie oft nicht konsequent genug zur Sache, was aber auch am extrem kleinlich pfeifenden Schiedsrichter lag. In einem nach Ansicht des SG-Coachs absolut normalen Spiel ohne überharte und unfaire Aktionen verhängte der Unparteiische zwölf Zeitstrafen und zückte siebenmal die Gelbe Karte – auch gegen Richard Dittrich, der bei einer Entscheidung des Schiris lautstark reklamiert hatte. Eine Altenfurterin sah nach drei Zeitstrafen auch noch Rot.

Angesichts dieser harten Linie sowie des klaren Vorsprungs nahm das SG-Team in der zweiten Spielhälfte das Gas ein wenig raus und hatte am Ende „nur“ ein Halbzeitergebnis von 12:12 zu Buche stehen. Doch das reichte ja zum deutlichen Sieg, sodass Dittrich mit taktischen Einwechselungen auch einigen Ersatzspielerinnen zu etwas Spielpraxis verhelfen konnte.

Mannschaftsaufstellung :

Alexandra Ernst, Nadine Maul und Stefanie Schwarz im Tor, Pamela Kerschbaum (1), Amelie Rapke, Nina Wirth, Sylvia Stöhr (3), Katharina Kittler (6/1), Bernadette Zettl, Barbara Benz (10/3), Bettina Schmidpeter (10), Andrea Lehner (2), Olga Halle.

 
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