SG-Handballmädchen weiter auf Landesliga-Kurs Drucken E-Mail

A-Juniorinnen der SG Schwabach/Roth/Abenberg mit Sieg, Remis und Niederlage in Herrsching

Schwabach/Roth/Abenberg – Auch die zweite Hürde auf dem Weg in die Handball-Landesliga konnten die A-Juniorinnen der Spielgemeinschaft erfolgreich absolvieren. Die in Abwesenheit von Trainer Ulli Ernst durch Andi Mari geschickt gecoachten Mädels der Spielgemeinschaft erkämpften sich mit einem dritten Tabellenplatz die Berechtigung, an der dritten und letzten Qualifikationsrunde um die Zugehörigkeit zur Landesliga teilzunehmen.

Im ersten Spiel mussten die Talente der SG gegen die Mädels von der SpVgg Giebelstadt aus Unterfranken antreten. Eine 6 : 1 Führung nach sieben Spielminuten brachte Sicherheit ins Spiel der Mittelfränkinnen. Die bessere Spielanlage sowie mentale Schnelligkeit zeichnete das Spiel der SG-Mädels aus. Mit einem klaren 20 : 13 (10 : 3) Erfolg konnten die ersten beiden Punkte eingefahren werden.

Unglücklich für die Mädels der Spielgemeinschaft war die Spielplangestaltung. Ohne größere Erholungspause trafen sie direkt im Anschluss an die erste Partie auf ihren Angstgegener vom SVW Burghausen. Da ihnen noch die Auswirkungen der ersten Partie in den Knochen steckte, schlichen sich Unkonzentriertheiten in das Spiel der Mädels aus Schwabach, Roth und Abenberg ein. Vor allem unnötige Abspielfehler häuften sich. Diese nutzten die Mädels aus Oberbayern eiskalt zu erfolgreichen Kontern. So konnte der spätere Turniersieger, der SVW Burghausen, die Partie klar mit 21 : 9 (12 : 4) für sich entscheiden.

Höhepunkt des Turniers war das letzte Spiel zwischen Gastgeber TSV Herrsching und den Mädels der SG. Hier standen sich zwei Mannschften auf Augenhöhe gegenüber. Die Talent aus Mittelfranken überzeugten durch eine starke Abwehrleistung und vorbildlichen Kampfgeist. Keine der beiden Mannschaften konnte sich einen Vorsprung von mehr als zwei Toren während der Begegnung erspielen. So wogte das Spiel bis 5 Sekunden vor der Schlußsirene hin und her. Dann erhielt der TSV Herrsching beim Spielstand von 16 : 16 einen 7-m-Strafwurf zugesprochen. Doch diesen konnte die auch sonst wieder stark agierende Miriam Schneider im Tor unter dem Jubel ihrer Fans parieren. Dieses Spiel mit dem Endstand 16 : 16 (9 : 9) hätte auch keinen Verlierer verdient.

Mit Unverständnis reagierten übrigens Fachleute darüber, dass der Bayerische Handballverband in dieser Gruppe drei Gruppensieger aus der ersten Qualifikationsrunde zusammenführte, wobei es bessere und sinnvollere Streuungsmöglichkeiten gegeben hätte.

Es spielten: Miriam Schneider, Katharina Kugler,Verena Fiedler (alle Tor), Katarina Haßferter (7), Amelie Rapke (16), Katrin Götz (5), Christine Lehner (1), Vivian List, Franziska Spachmüller (7), Lisa Roser (6), Nicole Seitz (1), Sabrina Schöller (2).                                                                   jgr

 
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